Michael Vogt

Frachtwerk als Ausbildungsbetrieb: Zwischenfazit nach 1 Jahr

Ein Jahr Ausbildung ist vorbei und damit Zeit für ein kleines Zwischenfazit. Im Februar 2025 haben wir mit Andrii, unserem ersten Azubi, als Ausbildungsbetrieb durchgestartet. Die Zeit verfliegt und jetzt steht er schon kurz vor seiner Zwischenprüfung. 🎉 Es war eine spannende Reise bis hierhin und es wird mindestens genauso spannend weitergehen. Zeit, einmal zurückzuschauen, was so passiert ist.

Da auch ich das als Ausbilder zum ersten Mal mache, habe ich mich durch das externe Coaching-Angebot von Frachtwerk auf das Ausbilden vorbereitet. Das war sehr hilfreich für den Start, vor allem, um mich meiner Angst zu stellen, nicht zu wissen, was kommt und gleich alles richtig machen zu müssen.

Am Anfang standen mir hauptsächlich zwei Aufgaben bevor: Zum einen die “Bürokratieflut”, bei der ich diverse Anträge stellen durfte und zum anderen eine passende Aufgabe für unseren Azubi zu finden.

Es war gar nicht so leicht, zu überblicken, was alles beantragt werden muss. Gut, wir hatten noch einen besonderen Fall, da unser Azubi über eine EQ (Einstiegsqualifizierung) gestartet ist. Das ist ein ausbildungsvorbereitendes Praktikum. Dadurch hatte ich mit unterschiedlichsten Behörden zu tun. In diesem Beantragungsdschungel habe ich gelernt, dass es wichtig ist, den richtigen Leuten die richtigen Fragen zu stellen. Immer freundlich und respektvoll zu bleiben, hat mir dann immer wieder die Türen geöffnet bzw. geholfen, die Anträge genehmigt zu bekommen. Nachdem das erledigt war, fehlte noch eine passende Aufgabe für Andrii.

Diese zu finden war spannend, da ich einschätzen musste, dass die Aufgabe weder zu unter- noch überfordernd ist. Doch wie macht man sowas ohne Erfahrung? Um ehrlich zu sein, konnte ich das nicht. Mir vor meinem Azubi einzugestehen, dass ich nicht sicher bin, ob die Aufgabe so für ihn passt und wir das gemeinsam herausfinden müssen, war wichtig und richtig. Fair und klar zu sein sowie gut zusammen zu kommunizieren und dann an den richtigen Stellen an der Aufgabe nachzujustieren, war der Schlüssel zum Erfolg.

Und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Andrii hat z. B. als eines seiner Projekte schon erfolgreich den CV-Generator entwickelt, sowohl Backend- als auch Frontend-seitig. Das ist ein internes Tool, mit dem wir Mitarbeiter-CVs für anstehende Ausschreibungen verwalten können. Auch übernimmt er schon Verantwortung in unserer Organisation. Er ist mitverantwortlich für das Office- und Asset-Management für unser Büro in Karlsruhe und kümmert sich um die Verwaltung und das Management unserer Hardware.

Ich bin sehr dankbar, dass ich bei Frachtwerk die Möglichkeit habe, meine Vision von uns als Ausbildungsbetrieb leben zu können und dadurch die nächste Generation mit unseren Werten mitprägen zu dürfen. Denn in ihnen steckt unsere Zukunft.

Möglich ist das auch durch den Rückenwind von all meinen Kollegen bei Frachtwerk, die mich tatkräftig unterstützen, ob als Ausbildungsbeauftragter, beim Bürokratie bewältigen oder Mitausbilden.

Und die nächsten Schritte werfen ihren Schatten schon voraus. So sind wir gespannt, wo Andrii vielleicht schon bald Kundenprojekt-Luft schnuppern könnte und wie dann im April die Zwischenprüfung wird.

Wir halten euch hier auf dem Laufenden. 🙂

Über Frachtwerk

Die Frachtwerk GmbH wurde im Jahr 2017 in Berlin als Kombination aus Unternehmensberatung und Softwareentwicklung gegründet. Zu den Projektschwerpunkten gehören Smart City, Logistik und Mobilität. An zwei Standorten, in Berlin und Karlsruhe, arbeiten insgesamt 50 Mitarbeiter:innen daran, das Beste für ihre Kunden zu ermöglichen.

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