Collage der Mitarbeitenden aus dem Home-Office

Frachtwerk legt seit der Gründung Wert darauf, sich selbst und die Werte, für die jeder einzelne Mitarbeitende Person stehen soll, ständig zu hinterfragen. Entstanden ist der Gedanke der Vision Days ursprünglich daraus unsere Vision und Mission zu definieren – und seien wir ehrlich – wer Frachtwerk kennt, weiß, dass der Begriff der “Klausurtagung” nicht zu uns passt.

Das Prinzip dahinter

In unserem Blog über die Herausforderung, ein Teamgefühl trotz zwei Standorten und Home-Office zu schaffen, konnte schon einiges darüber gelesen werden. Doch neben dem Ausbauen des eigenen Selbstverständnisses als deutschlandweit zusammenarbeitendes Team steckt noch viel mehr hinter unseren Vision Days – in 10 verschiedenen Tops werden grundlegende Standpunkte und Strukturen besprochen, verändert, neu geschaffen. Denn bei Frachtwerk wissen wir:

Es gibt immer Potenzial zu wachsen.

Aktuelle Erfahrungen und Eindrücke

Im September 2022 war es nun wieder so weit. Angefangen mit dem morgendlichen “Denk-Frühsport” – einer kleinen, teambildenden und spielerischen Aktion – ging es weiter mit einem allgemeinen Über-, Rück- und Ausblick. Dabei haben sich auch unsere fünf Neuzugänge, zu denen auch ich gehöre, vor versammelter Gruppe vorgestellt. Somit wurden wir sogleich ein zweites Mal herzlich aufgenommen, diesmal live vom gesamten Team.

Ein wichtiger Punkt auf den Vision Days – auch in Bezug auf unsere Werte – stellt der Punkt Verantwortung und Struktur dar. Seit der Einführung im letzen Jahr, unserer Teamstruktur im agilen Sinne der Selbstorganisation, sind wir stetig gewachsen und haben unsere selbst gesteckten Ziele geradezu übertroffen. Dennoch befinden wir uns in einer permanenten Beta-Phase, prüfen ohne Unterlass den aktuellen Zustand und optimieren stetig. Dies gelingt uns sowohl durch die großartige, offene und vor allem informelle Feedbackkultur, als auch durch die Deligiertentreffen, bei welchen sich wechselnde Vertreter aus allen Teams einmal wöchentlich treffen und operativ die wichtigsten Fragen, Themen und Herausforderungen klären.

Nichts ist perfekt, aber viele Ideen stehen im Raum, um ausprobiert und getestet zu werden.

Ein weiteres besonderes Highlight waren unsere Top “Kultur und Zusammenarbeit”. Auf vier verschiedenen digitalen und themenorientierten Whiteboards wurden, beginnend bei Kommunikation und Professionalität über Meetings und Webconference bis hin zur Dokumentation, zunächst Eindrücke und Vorschläge aller Frachtwerk Mitarbeitenden gesammelt, festgehalten und sich im Anschluss in Kleingrüppchen über die gefundenen Punkte ausgetauscht und zu einem späteren Zeitpunkt wurde in großer gemeinsamer offener Runde darüber noch diskutiert und abgestimmt.
Es ist ungewohnt und gleichzeitig positiv überraschend, in einem Unternehmen soweit selbst mitbestimmen zu dürfen. Sei es über die kleinen Dinge wie den Beschäftigt-Status in Mattermost oder über einschneidende Faktoren, wie die totale Fokussierung auf 100% Präsenz in Terminen, ohne nebenher an anderweitiger Materie zu arbeiten.

Ein anderes, häufig zu Unrecht im Hintergrund stehendes Thema ist die zunächst philosophisch anmutende Frage, wer wir eigentlich sind. Frachtwerk arbeitet zurzeit verstärkt an der eigenen Wahrnehmung. Das stärkt die Identifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Unternehmen.

Was würden wir vermissen, wenn es Frachtwerk morgen nicht mehr geben würde? Wie nehmen wir Mitarbeiter uns untereinander wahr? Und wie schaffen wir es zu dem zu werden, die wir sein wollen?

Inspirierend dafür bietet Frachtwerk Kurzworkshops an, arbeitet mit einem Filmemacher zusammen und schafft Platz für Teamcoachings. So wird die eigene Identität gestärkt, die Identifizierung von mir und meinen Kollegen:innen mit Frachtwerk und eine zwanglose, vertrauliche Atmosphäre geschaffen.

Benedikt Bäuerlein

Werkstudent seit September 2022

Benedikt Bäuerlein Portrait
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